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Psychotherapieangebote
Körpertherapie mit Kindern
Viele Gründe, eine Körpertherapie zu beginnen, haben ihre Ursachen in der Kindheit. Wieso also nicht früher beginnen?
Aus diesem Grund erweitere ich mein Angebot um Körperpsychotherapie mit Kindern.
In der alters- und entwicklungsgerechten gestalteten Körpertherapie mit Kindern integriere ich meine langjährigen Erfahrungen als Spiel-
und Theaterpädagogin und als Musikpädagogin.
Spielen ist eine Tätigkeit, die für Kinder – und für das lebendige Kind in jedem Erwachsenen - elementar wichtig ist. Spielend eignet sich
das Kind die Welt an.
Im Spiel drückt das Kind unbewusst die Themen, mit denen es beschäftigt ist aus und kann sich neue Lösungswege erobern.
Neben diagnostischen Möglichkeiten bietet das Spiel innerhalb des therapeutischen Prozesses auch heilende Qualitäten.
Die speziellen Qualitäten des Spiels sind in sechs Aspekten zusammengefasst:
- Innere Freiheit ist ein Gefühl, was im Spiel entsteht - das Kind spielt das, was ihm Spaß macht.
- Der Moment der inneren Unendlichkeit entsteht durch Spaß im Spiel, es strebt nach Ewigkeit und Ausdehnung.
- Scheinhaftigkeit, sei es durch Verkleidung, durch die Konzentration auf Spielfiguren, einen Ball, lässt eine besondere Spielqualität
entstehen – für eine Weile sind die Konsequenzen, die reale Welt in den Hintergrund getreten.
- Die Ambivalenz des Spiels liegt in seiner Spannung. Gleich starke Kräfte stehen sich gegenüber. Binnenspannung findet in einem entspannten Feld statt und wechselt sich mit Lösung ab. Im Spiel pendelt das Kind zwischen Spannung und Lösung und lässt es nie
völlig zur Ruhe kommen – immer neue Spiellust entsteht.
- Spiel hat auch etwas geschlossenes. Es bedarf der Begrenzung. Dies sind Spielregeln, Spielorte oder bestimmte Fiktionen –
Du bist jetzt ein Löwe!
- Spiel bringt uns in die Gegenwart. Es ist gestaltete Zeit zwischen Anfang und Ende. Es ist immer nur im Augenblick eindeutig klar
und für alle Verlaufsrichtungen offen.
Musik – aktiv selber gemacht oder das Hören von Musik, die andere machen – ist dabei ein nonverbales Medium, das direkt die Gefühle anspricht.
Meine körpertherapeutische Erfahrung ermöglicht mir, zu erkennen, wo das Kind steht. In der Therapie kann ich dem Kind folgen und beobachten, inwieweit es selber neue Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Und ich biete gezielt Übungen an wie Phantasiereisen, Rollenspiele (als Ritter den Drachen besiegen, das Kätzchen beschützen), eine schützende Bude bauen – in denen auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene Erfahrungen möglich werden, die dem Kind Verhaltensweisen erschließen, mit denen es sich leichter in seiner aktuellen Lebenswelt zurechtfindet.
Nach ein bis zwei probatorischen Sitzungen lege ich in Absprache mit den Eltern Schwerpunkt und Zeitrahmen der Therapie fest. Regelmäßige Elterngespräche und nach Bedarf auch Einzel- oder Paartherapie mit den Eltern runden mein Angebot ab.